News März 2016

Liebe „Mit Pferden sein…“ Freunde und Interessierte,

es gibt wieder einige News zu den Kursen.

Ausserhalb des schrifltichen Programms ( wer eins hat)  gibt es noch 3 brandneue, zusätzliche Grundlagenkurse, für 2 gibt es sogar noch Plätze mit Pferd.

Rickenbach /Schwarzwald 2016-GKM-23    24.-26.Juni    noch 3 Pferdeplätze frei

Innsbruck/ Österreich  2016-GKM-24          17.-19 Juni    noch 2 Pferdeplätze frei

Eimen/bei Einbeck 2016-Gkm-22                 18.-20 September ( Pferdeplätze nur noch auf Reserve)

Alfter/NRW 2016-TSM-04 31.Juli

Brandneu ausgeschrieben ist auch das TSM-03 im Eimen am 18.Juni -dort kan man sich mit und ohne Pferd noch anmelden

Es gibt natürlich auch Plätze ohne Pferd. Da Mit Pferden sein… einen völlig anderen Ansatz  verfolgt  als herkömmliche Pferdearbeit lernt man auch ohne Pferd eine Menge – zumal  viele Übungen zur Wahrnehmung  gemacht werden. Mancher hat da schon seine ersten Aha – Erlebnisse gehabt.

Die ersten drei Seminare haben dieses Jahr bereits stattgefunden. Ich möchte ausnahmsweise gern einmal selbst ein Feedback speziell zu den Tageseminaren hier abgeben.

Immer wieder melden die Kursleiter zurück, dass  bei den Tageseminaren erwartet wird,  die Mit Pferden sein „Arbeit“ sofort „anwenden“ zu können. Aber mal ganz ehrlich,  niemand wird nach nur einem Tag eine Arbeit, schon gar nicht eine so komplexe Herangehensweise wie bei Mit Pferden sein… sofort „können“. Er / Sie wird bestenfalls  den Ansatz verstehen und in der Lage sein, Kleinigkeiten umzusetzen.  Das Begreifen, dass es keine Methode ist, wo bestimmte Techniken gelehrt werden, die man mechanisch anwenden kann,  fällt vielen Menschen anfangs sehr schwer. Doch Mit Pferden sein.. gibt eben keine Rezepte, man kann es nicht konsumieren oder gar „mischen“, sondern es kommt eher dem Erlernen einer Sprache gleich. Anfangs lernt man einzelne Wörter, deren Ausprache und Bedeutung und diese werden irgendwann zu Sätzen. Nach und nach ist eine Unterhaltung möglich. Diese ist allerdings nicht einseitig, sondern man hört auch dem Anderen zu, in diesem Falle dem Pferd und versucht, es zu verstehen. Nur wenn man „Jemand“ versteht, kann man Verständnis entwickeln und Mit Pferden sein…  lehrt ja eine gegenseitige Kommunikation. Pferde „sprechen“ die ganze Zeit mit uns, je mehr wir sie verstehen, desto mehr wissen wir, wie es ihnen geht, was sie fühlen und wie sie unsere Anwesenheit empfinden. Wenn wir eine Freundschaft aufbauen wollen, dann  sollten wir unser Pferd auch im wahrsten Sinne des Wortes „verstehen“ und ihm in seinem Sinne antworten können. Man kann Mit Pferden sein… nicht reduzieren auf  eine Methode, dann ist es nicht mehr das, was wir lehren. Kursleiter müssen ehrlich sein und wenn jemand nicht hören will, dass sein/ihr Pferd von ihm genervt ist, dann wird er/sie es auch nicht ändern können oder wollen. Ich erwarte schon, dass  man sich auf ein Coaching einlässt und nicht bockig wird, wenn er/sie ein ehrliches Feedback  bekommt. Dafür zahlt man ja schliesslich, damit ein Kursleiter das übersetzt, was das Pferd  wirklich „sagt“ und auch erklärt, woran er das erkennt. Dafür kommt man ja! Man kann nur etwas ändern, wenn man sich auch mal ein Fehlverhalten eingesteht- oder?

Ein Tipp: Hier auf der website die Seiten vorher wirklich gut durchlesen oder schonmal vorher das Lehrbuch: Mit Pferden sein…Körper, Sinne, Seele durchwälzen – Vor allem das Kapitel:Selektive Wahrnehmung:)

In diesem Sinne

Sabine Birmann

Eindrücke Jugendkurs- ein Clip von Eva Hitzel